Aktueller Food Soßen Trend: Spicy hot Honey
Hot Honey: Warum scharfer Honig der neue Soßen-Foodtrend ist
Beobachtungen aus der Praxis eines Lohnabfüllers
Ein neuer Trend aus der Praxis bestätigt
In den letzten Monaten taucht ein Produkt in meinen Anfragen immer häufiger auf: Hot Honey – also Honig mit Chili, Schärfe und oft weiteren Gewürznoten.
Nicht als vereinzelte Idee, sondern als konkreter Entwicklungs- und Abfüllwunsch.
Als Soßenkoch und Lohnabfüller bei Wilde Hilde kann ich diesen Trend aus der täglichen Praxis bestätigen:
Ein auffallend großer Teil meiner nahezu täglichen Anfragen dreht sich aktuell um Hot Spicy Honey, Chili-Honig oder scharf fermentierte Honigvarianten.
Was ist Hot Honey?
Hot Honey ist eine Kombination aus:
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hochwertigem Honig
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Chili oder Chili-Infusion
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optional Essig, Gewürzen oder Fermenten
Das Ergebnis ist eine süß-scharfe Soße, die sowohl als Topping, Dip oder Zutat funktioniert – etwa zu:
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Pizza
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Fried Chicken
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Käse
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Sandwiches
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Grillgerichten
Der Reiz liegt im Spannungsfeld zwischen Süße und Schärfe – ein Geschmacksprofil, das aktuell stark nachgefragt wird.
Warum Hot Honey gerade jetzt boomt
Aus meiner Sicht gibt es dafür mehrere Gründe:
1. Süß & scharf ist massentauglich
Im Gegensatz zu extrem scharfen Soßen ist Hot Honey:
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zugänglich
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vielseitig
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auch für Nicht-Chili-Fans interessant
2. Internationale Einflüsse
Der Trend kommt ursprünglich stark aus den USA und Italien (Pizza + Hot Honey), wird aber inzwischen lokal adaptiert – auch von kleinen Marken und Start-ups.
3. Hohe Produktflexibilität
Hot Honey lässt sich:
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clean label
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vegan (z. B. mit Agave)
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bio
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fermentiert
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mild bis sehr scharf
entwickeln. Genau das macht ihn für viele Kunden attraktiv.
Meine Beobachtung als Lohnabfüller
Was diesen Trend besonders glaubwürdig macht:
Die Anfragen kommen nicht nur von Influencern oder Marketing-Projekten, sondern von:
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Gastronomiebetrieben
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kleinen Food-Start-ups
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bestehenden Soßenmarken
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Feinkost-Produzenten
Viele Anfragen lauten sinngemäß:
„Wir wollen einen Hot Honey entwickeln oder abfüllen lassen – kannst du uns dabei helfen?“
Das ist ein klares Zeichen dafür, dass es sich nicht um einen kurzfristigen Social-Media-Hype, sondern um eine echte Produktnachfrage handelt.
Entwicklung statt Kopie
In meiner Arbeit geht es dabei selten um 1:1-Kopien.
Die meisten Kunden wollen:
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ihren eigenen Schärfegrad
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eine individuelle Chili
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besondere Gewürznoten
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oder eine klare kulinarische Anwendung
Hot Honey ist kein fertiges Produkt, sondern ein Baukasten, der handwerkliche Entwicklung verlangt.
Fazit: Hot Honey ist gekommen, um zu bleiben
Aus Sicht der täglichen Praxis lässt sich klar sagen:
Hot Honey ist aktuell einer der relevantesten neuen Soßen-Foodtrends.
Nicht, weil er laut beworben wird –
sondern weil er konkret nachgefragt, entwickelt und produziert wird.
Für mich als Soßenkoch und Lohnabfüller ist das ein deutliches Signal:
Der Markt sucht nach balancierten, vielseitigen Schärfeprodukten, die mehr können als nur „scharf sein“.
Hot Honey erfüllt genau das – und deshalb wird man ihn in den kommenden Jahren noch sehr häufig sehen.

